Yoga Retreat Mongolei

Taiga und Wüste, Nomadencamp

18. – 31. August 2019

Das Retreat

Ein echtes Abenteuer kann man angeblich nicht planen, man stolpert einfach hinein. Wir nehmen euch mit in die endlosen Weiten der Mongolei und wollen erkunden, was es heißt, wenn der Geist wirklich grenzenlos wandern kann. Unter sternenklarem Himmel kochen wir gemeinsam am offenen Feuer, durchqueren dabei mal zu Fuß, mal mit dem Auto, vielleicht sogar zu Pferd oder Kamel Wüsten- und Steppenlandschaft, lernen die mongolische Kultur kennen und dürfen Zeit mit einer Nomadenfamilie verbringen.

Das Programm wird morgens wie abends von Yoga begleitet. Stets in der freien Natur und angepasst an das tägliche Programm. Zugeschnitten auf die Herausforderungen unserer 14-tägigen Reise auf den Spuren der Nomaden wird auf die Bedürfnisse der Gruppe eingegangen werden, sodass diese Reise für Yoga Anfänger wie für Fortgeschrittene geeignet ist. Dennoch möchten wir betonen, dass unser Abenteuer in der Mongolei auch eine körperliche Herausforderung sein kann.

Übernachtet wird in Zelten, Ger Camps und zur An- und Abreise jeweils im Hotel. Wir beginnen in Ulaanbaatar. Abflug in Deutschland ist 17.08.2019 sodass man die Reise am 18.08.2019 beginnen kann. Direktflüge nach Ulaanbaatar gibt es von Frankfurt am Main mit der Fluggesellschaft MIAT Mongolian Airlines. Gerne helfen wir bei der Buchung.

Übersicht

Die Highlights

2 tägliche Yogaeinheiten (außgenommen An-/Abreisetag und dem Tagesprogramm angepasst)

2 Tage Wandern in der Wüste Gobi

2 Tage Wandern in Hugnu Haan Uul inkl. Kamelreiten

1 Tag Wandern durch das Hangai Gebirge

Reiten bei der Nomadenfamilie

Begleitung durch einen erfahrenen englischsprachigen Guide (englisch/mongolisch)

 

Wissenswertes

13 Übernachtungen inkl. vegetarischer Vollpension in der Stadt sowie expeditionsartige vegetarische Vollpension auf der Überlandtour
(2 Übernachtungen in einem Drei- Sterne-Hotel in Ulaanbaatar + 2 Übernachtung in einem landesüblichen Jurten-Camp alle übrigen Übernachtungen in Zelten bzw. Gers bei Nomadenfamilien)

Eintrittspreise für Sehenswürdigkeiten, Konzerte, Museen und Naturschutzgebiete lt. Reiseverlauf

einfache Waschmöglichkeiten auf der Überlandtour

alle Transfer vor Ort inkusive (Flughafentransfer, Transport auf Überlandfahrten in russischen Minibussen und in Ulaanbaatar in klimatisierten Fahrzeugen)

Reiseverlauf

1. Tag

Wir landen am frühen Morgen in Ulaanbaatar und treffen dort auf unseren mongolischen Reisebegleiter. Den ersten Tag verbringen wir in der Hauptstadt und erkunden unter anderem das Gandan-Kloster, die zentrale buddhistische Stätte der Mongolei. Es beherbergte einst bedeutende buddhistische Schulen und Studienzentren für Astrologie und Medizin. Heute findet das Kloster langsam zurück zu seiner alten Glanzzeit als Zentrum der buddhistischen Lehre des Landes. Anschließend besuchen wir das Nationalmuseum. Bei einer Folklore-Vorstellung am Abend haben wir Gelegenheit, die traditionelle mongolische Musik wie den Kehlkopfgesang, die Pferdekopfgeige und den Zam-Tanz zu bewundern.

 

2. – 3. Tag
Wir beginnen unsere Rundreise und fahren zunächst in die Wüste Gobi, in Richtung Baga Gazariin Tschuluu (240 km). Dort schlagen wir das erste Zeltlager auf und begeben uns auf Erkundungstour durch die umliegende Felsenlandschaft. Am nächsten Morgen wandern wir zu einer Klosterruine und einer unterirdischen Höhle. Auf dem Weg können wir mit etwas Glück das Argali Wildschaf oder den Mönchsgeier beobachten.

4. Tag
Dieser Morgen beginnt in der frühen Früh. Wir ziehen weiter durch die Wüste nach Tsagaan Suvraga (120 km). Unterwegs durchqueren wir die kleine Wüstenstadt Mandalgobi. In Tsagaan Suvraga angekommen, übernachten wir zum ersten Mal auf unserer Reise in einem mongolischen Ger in einem landestypischen Ger-Camp. Der Sonnenuntergang an den weißen Klippen macht den Abend zu einem besonderen Spektakel.

5. – 6. Tag
Wer auch heute Frühaufsteher sein möchte, der beginnt den Tag bereits um 5 Uhr morgens, um den rosafarbenen Klippen entgegenzuwandern. Nachdem wir den Sonnenaufgang genossen haben, fahren wir gen Westen – nächstes Ziel: Delgerhangai Uul. Hier können wir in der Zeit bis zum Abendessen eine erste Wanderung oder gemeinsame Yogaklasse machen. Der Berg Delgerhangai zählt zu einem der sieben heiligen Berge der Mongolei. Diese Gegend ist von so atemberaubender Schönheit und Tiefe, dass wir einen Tag verweilen und die Möglichkeit wahrnehmen, diese unendliche Weite in vollen Zügen zu genießen. 

7. Tag
Es geht weiter zum Ongiin Hiid (ca.80 km), einer Klosterruine in der Wüste Gobi. Hier dürfen wir in dem kleinen Tempel an der Morgenzeremonie teilnehmen und können Relikte aus alter Zeit bestaunen. Anschließend setzen wir die Fahrt in Richtung Orkhon Tal fort. Die Wüstenlandschaft macht allmählich der Steppenlandschaft Platz. Hier schlagen wir unser Lager unter dem Sternenhimmel auf.

8. Tag
Heute erreichen wir den Orkhon Wasserfall. Hat es im Frühjahr zuvor genug geregnet, so bildet der Ulaan Gol kurz vor seiner Mündung in den Orkhon einen Wasserfall. Um das Becken dieses Wasserfalls drängt sich ein kleiner Wald. Hier übernachten wir in einem Ger Camp.

9.Tag
Auf einer ganztägigen Wanderung auf der Nordseite des Orkhons begeben wir uns zu einer befreundeten Nomadenfamilie. Auf der Hälfte der Strecke erwartet uns unser Koch mit einem warmen Mittagessen. Gegen Abend erreichen wir unser Ziel und schlagen unsere Zelte auf.

10. Tag
Heute gibt es das erste Mal die Möglichkeit, die Gegend zu Pferd zu erkunden. Nachmittags wandern wir zu dem abgelegenen Kloster Tuwhun. Dieses Kloster liegt einsam in den Bergen und ist nur zu Fuß zu erreichen. Diesen heiligen, abgeschiedenen Ort wählte einst Zanbasar, das erste buddhistische Oberhaupt und bedeutender Künstler der Mongolei, als seine Meditationsstätte.

11. Tag
Wir besuchen heute Karakorum, die ehemalige Hauptstadt des großen mongolischen Reiches und besichtigen die Tempelanlage Erdene Zuu. Im Anschluss geht es weiter in die nahegelegene Gegend von Hugnu Haan. Hier schlagen wir unser Lager auf und erkunden das Gebiet.

12. Tag
Dieser Tag steht ganz im Zeichen des Wanderns. Wir bewegen uns durch das schier endlose Gebiet von Hugnu Haan und erleben ein Naturschauspiel der ganz besonderen Art. Hier treffen die Ausläufer der Wüste Gobi sowie des Khangai-Gebirges und die Waldsteppe aufeinander. So schließt sich der Kreis, denn an diesem Platz verbinden sich die unterschiedlichen Gebiete, die wir während unserer Reise besucht haben. Ein Ritt auf dem Kamel setzt noch einen oben drauf.

13. Tag
Heute treten wir am frühen Morgen die Rückreise an, zum Essen kehren wir unterwegs in einer mongolischen Gaststätte ein und erreichen am Nachmittag Ulaanbaatar. Der Nachmittag gehört der freien Verfügung und am Abend wollen wir bei einem großen Abschiedsessen das Ende der Reise feiern.

14.Tag
Morgens nach dem Frühstück bringen wir euch zum Flughafen und sagen euch auf Wiedersehen. Ihr landet noch am gleichen Tag in Deutschland.

 

HINWEIS: Es kann zu Programmänderungen kommen, da wir uns auf dieser Reise nach den Witterungs- und Pistenverhältnissen richten müssen.

Lehrer

Johanna Kolle (Portrait)

Johanna Kolle

Go with the flow

Für Johanna bedeutet ein Yoga Retreat, sich im Fluss zu bewegen und der Aufbruch in Unbekanntes. Rückenschmerzen waren 2015 vielleicht der Grund, weshalb sie sich Yoga zuwandte, gefunden hat sie, neben dem körperlichen Ausgleich, vor allem jedoch einen Lebensstil, der sie so oft wie möglich präsent ins Hier und Jetzt holt. Johanna hat dadurch gelernt positiv anzunehmen, was das Leben ihr bietet – eben “Go with the flow”.

Ihr 200h-Teacher-Training absolvierte sie bei Stefan Camilleri auf Lombok und sammelt nun mit ihrem fordernd-fließenden Vinyasa Yogastil Lehrerfahrung in Berlin. Johannas eigene Praxis ist auch geprägt von Hatha, Jivamukti und Yin Yoga, die ihr den nötigen Ausgleich zu ihrer Arbeit als Chirurgin geben.

Location

Nomaden(er)leben – Mongolei

Die Mongolei gehört zu den am dünnsten besiedelten Staaten der Welt. Obwohl territorial knapp viereinhalbmal so groß wie Deutschland, leben hier nur ca. 3 Millionen Menschen und davon knapp 40 % in der Hauptstadt Ulaanbaatar. Ein besonderer Ort für ein Yoga Retreat in den schier grenzenlosen Weiten. Zwischen Russland und China liegt dieses Land, das dominiert wird von grasbewachsenen Steppen, Bergen in Nord und West und der Wüste Gobi im Süden. Fernab von Zivilisation und künstlichem Licht lassen sternenklare Nächte die Gedanken wandern und Yogasessions mit Blick in die endlose Steppe eröffnen eine neue Perspektive. Zwischen Wandertouren und dem Kennenlernen der nomadischen Kultur ist die Mongolei ein Ziel voller Abenteuer.

Nomaden(er)leben – Mongolei

Karte

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